Nach einem langen Winter wächst die Lust auf bunte Farben. Frühjahrsblüher setzen reizvolle Akzente im Garten sowie auf Balkon und Terrasse und symbolisieren das Erwachen der Natur.
Krokusse - pflegeleichte Frühlingsboten mit viel Charme

Schon im Februar und März spitzen Krokusse aus der Erde und locken Wildbienen an. Traditionell wurde aus ihnen Safran gewonnen. Heute schmücken Gartenkrokusse die Vorgärten, wo sie sich als blühender Teppich gut machen. Doch auch im Topf oder Blumenkasten gedeihen sie wunderbar. Die Sorte Blue Pearl kommt in blassem Lila daher, während Gelbe Riesen sonnige Akzente setzen. Die weiß-violette Sorte Pickwick ist ein ebenso populärer Frühblüher wie der Elfenkrokus, Orange Monarch und der samtige Ruby Giant. Erst Ende März blühen die Holländischen Krokusse. Die Blumen mögen sowohl sonnige als auch schattige Standorte und vermehren sich von selbst. Die beste Pflanzzeit ist September bis Oktober.
Narzissen - sonniger Star im Frühlingsgarten
Narzissen kommen in einer unglaublichen Vielfalt daher und überraschen mit ihren Blütenformen und mit charmanten Farbkombinationen. Sie blühen von Februar bis in den Mai hinein und eignen sich auch für eine Kultur im Balkonkasten oder Blumentopf. Narzissen werden im September oder Oktober in die Erde gesetzt, bevorzugt an einem windgeschützten Standort, damit sie bei Sturm nicht knicken. Da sie dazu neigen, kleine Inseln zu bilden, sollten Narzissen in Tuffs zu 5-8 Exemplaren mit einem Minimalabstand von 15 cm gesetzt werden. Die bekanntesten Sorten sind die leuchtend gelbe Trompetennarzisse Arctic Gold und Acropolis in Weiß mit orangefarbenem Herzen. Am frühesten blüht die Art February Gold.
Tulpen - Frühlingsblumen mit langer Saison
Tulpen sind die Frühlingssymbole schlechthin. Mit der Kombination der richtigen Sorten kann die Tulpensaison reichlich ausgedehnt werden. Die gelbe Weinbergtulpe, eine Wildtulpe, zeigt sich schon im März, genauso wie die Seerosentulpen mit ihren spitz zulaufenden Blättern. Fosterianatulpen und Darwintulpen schließen sich im April an. Letzte im Reigen sind die welligen oder gefransten Papageientulpen im Mai. Tulpen sind winterhart und bevorzugen sonnige, warme Standorte. Doch auch im Halbschatten gedeihen sie. Langstielige Sorten müssen windgeschützt gepflanzt werden. Für Töpfe und Balkon sollten Sorten gewählt werden, die nicht höher als 30 cm wachsen, am schönsten sind hier Wild- und Zwergtulpen. Der Boden darf gerne sandig oder lehmig sein. Für den Balkonkasten empfiehlt sich das Anreichern der Erde. Pflanzzeit ist im Herbst, doch vorgetriebene Zwiebeln können auch im Frühjahr gesetzt werden.
Hyazinthe - unkomplizierter und duftender Blickfang
Die Hyazinthe wird im Oktober und November gesetzt und blüht von Februar bis in den Juni. Wer vortreibt, hat schon im Januar Freude an den glockenartigen Frühlingsblumen. Die Blumenzwiebeln haben eine Lebensdauer von bis zu 15 Jahren und verbleiben im Boden bis zur nächsten Saison. Der unkomplizierte Frühblüher, der in vielen Farben daherkommt, muss nur gegossen werden, wenn die Regenmenge nicht ausreicht. Hyazinthen gedeihen in leicht lehmiger Erde. Die Vermehrung gelingt durch Tochterzwiebeln. Ein besonderer Blickfang für Balkon und Terrasse ist das Hyazinthenglas. Wichtig ist hier, das Wasser regelmäßig auszuwechseln. Es gibt lediglich drei Arten von Hyazinthen, hierzulande wird die Gartenhyazinthe gepflanzt.
Bei Blumenzwiebeln auf die Qualität achten
Frühlingsblumen vertreiben die Melancholie des Winters und präsentieren sich pflegeleicht. Damit sie lange Freude bereiten, ist es wichtig, einige Dinge beim Erwerb der Blumenzwiebeln zu beachten. Es sollten nicht vorschnell die billigsten Angebote der Frühjahrsblüher gewählt werden. Beim Kauf der Blumenzwiebeln ist es wichtig, dass die Zwiebelhaut nicht beschädigt ist.








