Sie träumen von einem Staudenbeet, das vom Frühling bis zum Herbst blüht? Dann lohnt es, verschiedene Stauden und Blumenzwiebeln miteinander zu kombinieren und Ihr Beet von Anfang an zu planen, bevor Sie mit der Bepflanzung beginnen. Charakteristische Sommerblüher wie Rittersporn, Akelei, Phlox und Sonnenhut sollten jedoch in keinem Beet fehlen.
Stauden selbst pflanzen mit Erfolg
Wichtig ist eine gute Bodenvorbereitung vor der Pflanzung. Diese besteht aus umgraben und gleichzeitiger Bodenverbesserung durch Kompost, frischer Erde und einen Bodenaktivator. Bei Lehmböden ist es sinnvoll, wenn Sie etwas Sand mit einarbeiten.
Im Beet darf keine Staunässe entstehen. Stauden sind relativ genügsam, was den Dünger betrifft. Sie sind aber dankbar über die Gabe von Hornspänen im Frühjahr. Beachten Sie bei der Pflanzung den Platzbedarf der einzelnen Stauden und deren Höhe.
Höhere Stauden stehen ganz hinten, davor halbhohe Stauden und im Vordergrund niedrige Pflanzen. Bei größeren Beeten lohnt sich das Auslegen von Trittsteinen. Diese erleichtern die Pflegearbeiten an den Pflanzen.
Pflegeleichte winterharte Stauden im Beet
Wenn Sie bei der Bepflanzung Ihres Staudenbeetes auf winterharte Stauden setzen, sparen Sie sich viel Arbeit. Stauden können Sie das ganze Jahr über pflanzen, aber Pflanzen, die den Winter über im Boden bleiben, setzen Sie am besten im September oder Oktober in die Erde.
Dann können diese noch gut anwachsen und Sie sparen mit etwas Glück viel Wasser. Im Frühjahr und Sommer eingepflanzte Stauden benötigen sehr viel Wasser, sonst gedeihen sie nicht gut oder trocknen ganz ein.
Um den Boden feucht zu halten und das Unkraut um die Stauden einzudämmen, lohnt es sich, Rindenmulch auszubringen. Dadurch trocknet der Boden nicht so schnell aus und verschlämmt bei Starkregen nicht.
Sonnenhut (Echinacea) - die Heilpflanze im Garten
Sonnenhut (Echinacea) gibt es nicht nur im klassischen purpurrot, denn es gibt diesen hübschen Sommerblüher auch in Weiß, Gelb, Hellgrün und Orange und als aparten Doppeldecker.
Die Blüten ähneln denen von Margeriten und sind ein Highlight in jedem Blumenbeet. Sonnenhut passt gut zu hübschen Ziergräsern. Die winterharten Stauden vertragen keine Staunässe und benötigen einen sonnigen Standort.
Dort wird die Pflanze 60 bis 90 Zentimeter hoch und sollte dann mit einem Staudenhalter unterstützt werden. Sonnenhut (Echinacea) benötigt nur wenig Wasser und blüht von Juli bis September.
Rittersporn (Delphinium) die ideale Solitärstaude
Rittersporn (Delphinium) ist eine ausgezeichnete Solitärpflanze, die im Idealfall bis zu zwei Meter hochwachsen kann. Rittersporn benötigt einen tiefgründig gelockerten humosen Boden und je nach Höhe eine Stütze. Sie sollten ihn an einer geschützten Stelle einpflanzen.
Beliebt ist Rittersporn in Royalblau oder Hellblau, es gibt ihn aber auch zweifarbig sowie in Rosa, rot und weiß. Rittersporn (Delphinium) ist eine imposante Erscheinung in jedem Gartenbeet. Sie können ihn aber genauso gut in einer Dreiergruppe einen eigenen Platz im Garten widmen.
Ein idealer Platz liegt im Halbschatten. Blauer Rittersporn kommt zusammen mit weißem Phlox oder mit anderen weißen Blühpflanzen sehr schön zur Geltung.
Akelei (Aquilegia) und Phlox (Flammenblume) setzen Farbakzente
Akelei (Aquilegia) und Phlox (Flammenblume) sind sehr robuste, winterharte Stauden, die viele Farbtupfer in Ihr Staudenbeet oder in Ihre Rabatten bringen. Wenn Sie Stauden selbst pflanzen, sollten Sie diese dankbaren Stauden auf jeden Fall mit berücksichtigen.
Flamenblumen Phlox gibt es in schönen kräftigen Farben, in Weiß und sogar zweifarbig. Die schönen großen Blütendolden der kräftigen Sträucher blühen verhältnismäßig lange. Die Blüten der Akeleiarten sind sehr vielfältig und machen in jedem Beet eine gute Figur.
Egal ob Sie leuchtend rote oder lilafarbene Vertreter pflanzen, beide Farben setzen genau wie die weiße Akelei echte Glanzpunkte in jedem Staudenbeet. Die Akelei (Aquilegia) gibt es in vielen weiteren Farben und Formen mit gefüllten Blüten und ständig kommen neue Züchtungen hinzu,
Stauden selbst pflanzen, macht am Anfang etwas Mühe. Doch wenn das Beet erst einmal mit winterharten Stauden bepflanzt ist, werden Sie jahrelang Ihre Freude haben. Mit Rindenmulch zwischen den Pflanzen und Hornspänen im Frühjahr verhindern Sie das Austrocknen des Bodens, unterdrücken den Unkrautbewuchs zwischen Ihren Stauden und sorgen für die Düngung.








