Ostasien hat uns schon zahlreiche Wunder für den Garten beschert. Dazu zählt auch die Krötenlilie Tigerstern. Mit ihren prachtvollen Blüten und der filigranen Figur verwandelt sie jeden Garten in etwas ganz Besonderes.
Besonderheiten und Herkunft von Krötenlilie
Die Krötenlilie zählt, wie der Name bereits nahelegt, zu den Liliengewächsen und ziert hierzulande immer mehr Gärten. Die ursprüngliche Heimat der Art ist ein weites Gebiet vom Himalaya bis nach Japan und Korea. Spezifisch Tigerstern ist besonders in Japan zu finden.
Die sogenannte Japanische Krötenlilie blüht im Vergleich zu anderen Pflanzen erst relativ spät, nämlich von September bis Oktober. Damit stellt sie eine besondere Zierde für einen schönen Herbstgarten dar. Bei Temperaturen bis zu -20 Grad bleibt die Krötenlilie winterhart.
Charakteristik von Tigerstern
Die Krötenlilie Tigerstern ist eine zarte, grazile Pflanze und verleiht ihrem Umfeld eine gewisse Eleganz. Sie präsentiert sich als ausdauernde Staude, die bis zu 100 cm hoch wachsen kann. Die Blüten erinnern an Orchideen, sind jedoch längst nicht so anspruchsvoll und sensibel.
Tigerstern bildet prächtige, sternförmige Blüten. Oft zeigen sie sich in zarten Rosa- und Lilatönen oder Weiß, charakteristisch sind dunklere purpurfarbene Flecken. Die mittelgrünen Blätter der Krötenlilie sind breit und oval geformt.
Der richtige Standort für die Krötenlilie
Krötenlilien bevorzugen einen Standort im Halbschatten oder Schatten, auf keinen Fall aber in der direkten Sonne. Die Erde sollte kalkarm und feucht sein, jedoch auch locker, um Staunässe zu vermeiden. Ausreichender Windschutz ist ebenfalls zu empfehlen.
Die Krötenlilie Tigerstern macht sich gut im Beet, aber auch in Kübeln auf dem Balkon oder der Terrasse. Gern gesehen ist sie auch als Schnittblume in der Vase. Im Beet passt Tigerstern sehr schön zu Primeln, Passionsblumen, Stechapfel oder Stiefmütterchen. Doch auch als Zierde für kleine Mauern und Gehölze macht die Staude stets eine gute Figur.
Krötenlilie-Stauden pflanzen und pflegen
Das Einpflanzen der Krötenlilie findet am besten im Frühjahr statt. Dazu sollten frische Stauden von Krötenlilie ohne Austrieb verwendet werden. Ist zuvor eine kurze Lagerung notwendig, erfolgt dies im Idealfall an einem kühlen, luftigen Ort. Die Stauden werden schließlich in ein etwa 25 cm tiefes Pflanzloch auf eine Schicht Kiesdrainage gesetzt. Füllen Sie das Loch mit Erde und Kompost auf und gießen Sie leicht an.
Diese Pflanze sollte besonders bei warmen Temperaturen regelmäßig an der Wurzel gegossen werden. Dafür ist kalkarmes Regenwasser ideal. Auch ein mineralischer, organischer Dünger tut der Krötenlilie im Beet sehr gut. Bei einer Pflanzung im Kübel sollte eher Kompost verwendet werden, und auch das nur ab und an.
Die schönsten Sorten von Krötenlilie
Sehr interessant ist die Sorte 'Purple Beauty', deren Blüten in purpur gesprenkeltem Weiß erstrahlen. Sie macht sich besonders gut als Beetpflanze in Gruppenstellung. Auch ihr Namensvetter 'Dark Beauty' punktet mit optisch attraktiven, dunkelrot gefleckten Blüten.
Eine eher kleine Sorte ist 'Alba', die dafür wunderschön weiß blüht. Das passiert schon ab August. 'Empress' hingegen ist ein Hybrid aus Tigerstern und der Formosana-Krötenlilie, die mit einer weinroten Zeichnung auf weißen Blüten begeistert.
Die Krötenlilie Tigerstern aus Ostasien punktet mit ihren an Orchideen erinnernden, sternförmigen Blüten und graziöser Eleganz. Sie ist an einem feuchten, schattigen Standort leicht zu pflegen und macht eine gute Figur als Zierpflanze im Beet oder Kübel.








