Zwiebelpflanzen erfreuen sich auch in der heutigen Zeit unter Gärtnern großer Beliebtheit. Gerade die großwachsenden Sorten lenken die Blicke auf sich und rücken einen Garten in das rechte Licht. Die folgenden fünf Sorten werden hier einmal kurz vorgestellt.
Prachtvoller Allium-Zierlauch oder Riesenlauch
Der Allium-Zierlauch ist eine beliebte Zierpflanze auch bei Hobbygärtnern. Die meisten Allium-Sorten stammen aus der Türkei und dem Iran. Anhand der Herkunftsländer lässt sich bereits erkennen, dass der Lauch sich besonders an sonnigen und nicht zu feuchten Plätzen im Garten wohlfühlt. Die Zwiebel wird bereits im Herbst eingepflanzt. Hierbei darf der Boden nicht zu feucht und der Abstand zwischen den Allium-Zwiebeln nicht zu gering sein. Winterharte Sorten überstehen auch Frost und erblühen dann von Frühjahr bis in den Sommer. Die meist gekaufte Sorte ist der Allium Globemaster aufgrund seiner riesigen Blüten in blau, weiß oder violett.
Die unverwechselbaren Blüten der Riesenlilie-Baumlilie
Die Größe ihrer ballartigen Blüten besticht noch jeden Gartenliebhaber bei ihrem bloßen Anblick. Dabei ist es vor allem der spezifische süßliche Duft, der die Riesenlilie-Baumlilie charakterisiert. Gepflanzt wird sie unbedingt im April bis Mai auf sandigem Boden. Wichtig ist, dass sie im Windschatten steht, den beispielsweise andere Pflanzen wie Stauden ihr spenden, ohne ihr jedoch das ganze Licht der Sonne streitig zu machen. Beliebte Sorte ist unter anderem die Anastasia.
Die beeindruckende Artenvielfalt der Riesentulpen
Risentulpen gibt es wie Sand am Meer. Die heute weit über tausend Sorten stammen hauptsächlich aus Nordafrika, Vorder- und Zentralasien und Südeuropa. Halbschattig oder sonnig gepflanzt geht es den relativ anspruchslosen Risentulpen am besten. Sie blühen im April bis Mai und überwintern und blühen oft über mehrere Jahre. Man kann sie also problemlos im Herbst pflanzen und sich im Frühjahr an einer wunderschönen hochgewachsenen Tulpenblüte erfreuen.
Buntes Schwert der Gladiolen
Die Gladiolen gehören wohl zu den vielfarbigsten aller Zierpflanzen, die es in nahezu allen Farben gibt. Die hybriden Zierpflanzen wachsen dabei deutlich höher als ihre wildwachsenden Ahnen aus Nordafrika, Südeuropa und Vorderasien und erreichen gute eineinhalb Meter. Der Sumpf-Siegwurz ist dabei die einzige wildwachsende Gladiole in Süddeutschland. Gladiolen brauchen viel Sonne, müssen dennoch geschützt stehen und brauchen lockeren Boden. Pflanzen sollte man die Knollen frühestens im April, damit sie von Juni bis September blühen können.
Zierde der Ostasiatischen Hemerocallis-Taglilie
Die ursprünglich aus Ostasien stammende Hemerocallis-Taglilie ist mit ihren einzigartigen Blüten und den langen Blättern ein Muss für jeden Ziergarten. Bei ausreichender Bodenfeuchte blühen sie in der Sonne sowie im Halbschatten. Die Taglilien-Stauden werden am besten im Herbst oder Frühjahr angepflanzt. Eine Blüte blüht zwar nur für genau einen Tag, jedoch zeitversetzt zu den anderen, sodass Sie bestenfalls den ganzen Sommer profitieren. Die Zitronengelbe Taglilie gehört wohl zu den bekanntesten Vertretern ihrer Gattung.
Wenn Sie sich also entschlossen haben, ihrem Ziergarten die Krone aufzusetzen, dann ist es nahezu unumgänglich, mindestens eine dieser fünf Blumensorten in Ihr Repertoire zu übernehmen. Pflegeleicht und wunderschön passen sie einfach in jeden Garten, an dem noch ein Fleckchen in der Sonne frei ist, und bringen Farbe, Abwechslung und Staunen in Ihr Leben.








