In kräftigen Farben und mit einem einzigartigen Duft präsentiert sich die Amaryllis aus dem Süden Afrikas. Mit über 600 Variationen bieten sich die Blumen als lieblicher Akzent in den eigenen vier Wänden an und das Einpflanzen der Amaryllis-Zwiebeln zur richtigen Zeit wird Sie mit wunderschönen Exemplaren zur Winterzeit beglücken.
Richtig Amaryllis-Zwiebeln pflanzen
Amaryllis gehören zur Familie der gleichnamigen Amaryllisgewächse und sind dank ihrer Exotik ein wahrer Blickfang in jeder Einrichtung. Geliefert werden sie als Blumenzwiebeln, die im November in einen Topf gesetzt werden, der neben nährstoffreicher und durchlässiger Erde ebenfalls mit einer Drainage, zum Beispiel aus Tonscherben oder Kies, versehen wird. Gesetzt wird die Zwiebel nur zur Hälfte in das Substrat, damit sie nicht fault und anschließend sollte ein Standort mit etwa 20°C gewählt werden. Zwischen der Zwiebel und dem Topfrand sollte ein Abstand von etwa einer Daumenbreite bestehen. Wenn Sie sich für eine Amaryllis im Glas entscheiden, wird ein Glas in der passenden Form oder eine spezielle Amaryllisvase benötigt, in das die Blumenzwiebel gesetzt wird. Hierfür bieten sich kleinere Zwiebeln an. Nun werden die Wurzeln mit Wasser bedeckt, das zuvor mit einer Nährsalzlösung versehen wurde, damit die Amaryllis im Glas genügend Nährstoffe erhalten. Achten Sie darauf, dass die Zwiebel dabei nicht nass wird und den Boden des Glases nicht berührt.
Die Pflege von Amaryllis
Bei der Pflege von Amaryllis sollte auf einige Punkte geachtet werden, die das Wachstum und die Blüte positiv beeinflussen. Ritterstern, eine weitere Bezeichnung der Blume, verfügt über drei Vegetationsphasen. In der Wachstumsphase von Frühling bis August wird ein sonniger Standort für die Zwiebeln gewählt, während in der Ruhephase von August bis Mitte Dezember kühle Temperaturen bis maximal 16°C von der Pflanze bevorzugt werden. In dieser Zeit bilden Amaryllis-Zwiebeln schon erste Triebe bis etwa zehn Zentimeter. Die Blühphase ab Mitte Dezember sorgt für die bis 20 Zentimeter großen Blüten, die etwa zwei Wochen blühen und danach schnell vergehen. Nach der Blüte verwelken ebenfalls die Blätter, die danach entfernt werden und die Zwiebel wird anschließend in der Erde belassen, damit sie im nächsten Jahr wieder in frischem Substrat blüht. Theoretisch kann Amaryllis jedes Jahr Blüten tragen, solange die Amaryllis-Zwiebeln nicht sterben.
Wichtig: Amaryllis düngen
Je nach Vegetationsphase sollten Sie Amaryllis anders gießen und düngen. Grundsätzlich werden sie von unten gegossen, niemals die Zwiebel selbst. Über die Wachstumsphase wird Amaryllis jede Woche mit genügend Nährstoffen über Dünger versorgt und Sie sollten die Erde ständig feucht halten. In der Ruhephase jedoch darf nicht gedüngt werden, da die Pflanze keine Nährstoffe aufnimmt und die Erde sonst vor dem Blühen negativ belastet wird. Ebenfalls wird der Winterblüher in der Ruhephase nicht mehr gegossen, bis die ersten Triebe eine Höhe von mehr als fünf bis zehn Zentimetern erreicht haben. Danach wird die Erde regelmäßig mit Feuchtigkeit und wöchentlich mit einem guten Dünger versorgt. Beachten Sie, dass Sie nicht zu früh gießen, da die Blüten sonst nicht blühen und mehr grüne Blätter wachsen. Ein weiterer Tipp: Bei der Pflege von Amaryllis sollte die sichtbare Erdschicht niemals feucht, sondern immer trocken sein. Nur so wird eine gesunde Blumenzwiebel des Rittersterns ermöglicht.
Werden die Zwiebeln der Amaryllis in den jeweiligen Vegetationsphasen entsprechend ihrer Bedürfnisse behandelt, werden sich spektakuläre Blüten ohne großen Aufwand zu Weihnachten und Neujahr zeigen. Ihre unkomplizierte Art und Beständigkeit machen sie zur perfekten Zimmerpflanze.








