Mit den richtigen Blumenzwiebeln kann man schon früh im Jahr eine feine Blütenpracht genießen. Wir stellen die zehn wichtigsten und schönsten Sorten vor. Erfahren Sie jetzt alles über diese Zwiebelblumen, die jedes jähre von selbst wiedererscheinen.
Kleines Schneeglöckchen - sie läuten das Ende des Winters ein
Das Kleine Schneeglöckchen (Galanthus nivalis), auch unter den Namen Gewöhnliches Schneeglöckchen bekannt, gehört zur Gattung der Schneeglöckchen und damit zu den Amaryllisgewächsen. Es ist das einzige Schneeglöckchen, das in unseren Breiten natürlicherweise vorkommt und ist entsprechend häufig in Parks und in der freien Natur zu finden. Es gehört zu den potenziell gefährdeten Arten. Es wächst in kleinen Gruppen auch im Halbschatten und wird rund 7 bis 15 cm hoch. Nach der Blüte zieht es sich ein und überwintert im Boden.
Winterling Eranthis hyemalis: Genügsam und hübsch
Der kleine Winterling wird seit dem 16. Jahrhundert bei uns kultiviert und erlangte seine Beliebtheit durch seine Genügsamkeit. Seine leuchtend gelben Blüten erscheinen schon bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Er wird 5 bis 12 cm hoch und liebt einen sonnigen Standort Nach der Blüte zieht er sich in seine Knolle zurück und überwintert dort. Neben der wilden Art Eranthis hyemalis gibt es auch Sorten wie 'Grünling' und 'Schwefelglanz'.
Puschkinie: Frühblüher in strahlendem Weiß
Die Puschkinie wird auch Kegelblume genannt. Die winterharte und robuste Pflanze weist nur 12 bis 15 cm Wuchshöhe auf. Sie blüht von März bis April mit zart duftenden Glockenblüten, die in Trauben am Stengel stehen. Sie gedeiht sowohl in der vollen Sonne als auch im Halbschatten. Nach der Pflanzung sollte die Puschkinie nicht mehr umgesetzt werden. Sie benötigt keine Teilung, sondern verehrt sich von selbst. Am besten wird sie in kleinen Gruppen gepflanzt.
Die Sternhyazinthe macht ihrem Namen Schneeglanz alle Ehre
Die gewöhnliche Sternhyazinthe ist auch unter den Namen Schneeglanz oder Schneestolz bekannt. Sie blüht in violett, blau und weiß mit filigranen Einzelblüten, und zwar von Februar bis April mit einer Größe von 10 bis 15 cm. Sternhyazinthe ist winterhart und kann im ganzen Garten eingesetzt werden: In Blumenbeeten, als Gruppenpflanzung, in Pflanzgefäßen, in Rasenflächen, als Unterpflanzung, für die Verwilderung und ebenfalls in Rabatten. Sie mag einen sonnigen bis halbschattigen Standort.
Sibirischer Blaustern: frühes Blühwunder in leuchtender Farbe
Der Sibirische Blaustern wird 10 bis 20 cm groß und bildet Horste. Er blüht von März bis April und ist giftig. Wenn Kinder oder Haustiere Zugang zum Garten haben, sollte das beachtet werden. Sibirischer Blaustern kann in Blumenwiesen eingesetzt werden und eignet sich auch als Gruppenpflanzung. In Rasenflächen und als Unterpflanzung ist er ebenso geeignet wie für die Verwilderung. Er mag einen sonnigen bis halbschattigen Standort.
Die Netzblatt-Schwertlilie: beeindruckend und schön
Die Netzblatt-Schwertlilie ist eine der mehr als 200 Arten der Lilien und erreicht eine Wuchshöhen von 7 bis 15 cm. Die Blütenfarbe enthält verschiedene Blautöne von Hellblau bis Purpurviolett, mit kleinen Farbtupfern in Gelb und Weiß. Die Blütezeit ist von Ende Februar bis März. Sie mag einen sonnigen bis halbschattigen Standort und liebt durchlässigen Boden. Am wohlsten fühlt sie sich im Steingarten.
Der Frühlingskrokus: echter Safran
Den Frühlingskrokus kennt man auch als Safran-Krokus. Er zählt zu den bekanntesten Frühblühern und ist an vielen Standorten zu finden. Seine Blütenfarbe reicht von weiß über lila und bau bis hin zu gelb. Er wird 5 bis 15 cm und blüht von März bis April, teilweise schon im Februar. Wie alle unsere vorgestellten Blumenzwiebeln überwintert er unterirdisch in seiner Knolle und kommt im Frühjahr von selbst wieder heraus. Er vermehrt sich selbst.
Die Armenische Traubenhyazinthe: tiefes Blau an hübscher Blüte
Die Armenische Traubenhyazinthe wächst 15 bis 25 cm hoch und hat am Ende eine Traube von Blüten, die in einem tiefen Blau bzw. Lila erstrahlen. Es gibt auch weiße Sorten und die Großblütige Traubenhyazinthe (Muscari macrocarpum) sie in Gelb blüht. Blütezeit von der armenischen Traubenhyazinthe ist zwischen März und Mai. Nach der Blüte stirbt der obere Teil der Blume ab und sie überwintert in der Knolle, wo sie im nächsten Jahr von selbst wieder austreibt.
Narzissen: einer der beliebtesten Frühblüher
Narzissen gehören einfach zum Frühling dazu, Die unkomplizierten Frühblüher sind in vielen Gärten zu finden. Es gibt ganz verschiedene Sorten in unterschiedlichen Farben, von denen die meisten frosthart sind. Narzissen sind recht unkompliziert, was den Standort betrifft. Sie gedeihen in Beeten ebenso wie in Pflanzgefäßen.
Kaufmanniana-Tulpe: eine der schönsten Tulpensorten
Die Kaufmanniana-Tulpe sind Wildtulpen und blühen meist in zwei Farben. Sie zeigen ihre Pracht von März bis April. Abends schließen sich ihre Blüten. Sie wachsen für Tulpen recht niedrig mit 25 cm.
Mit unseren Frühblühern beginnt die Saison im Garten schon, wenn noch Schnee liegt. Sie sind unkompliziert, weil sie sich selbst vermehren und nur einmal eingepflanzt werden müssen. Ihre Blütenpracht umfasst das ganze Spektrum.








