Unerbittlich nähert er sich mit schnellen Schritten: der Winter. Oftmals machen Frost, Schnee und Wind unseren Gartenpflanzen den Gar aus. Wie Sie Ihren Garten winterfest machen und Ihre Blumen richtig vorbereiten, erfahren Sie hier.
Wie Sie Ihre Stauden teilen bzw. verjüngen
Stauden teilen bzw. verjüngen hat einige Vorteile: durch das Teilen der Stauden, können sich diese vermehren, zudem blühen auch „faulere“ Stauden im Anschluss oftmals besser. Zum Teilen der Staude zunächst den ganzen Wurzelstock der Staude ausgraben und die Wurzel vor sich auf den Boden legen, um diesen anschließend mit einem festen Spaten zu zerteilen. Vorher sollten Sie altes Blätterwerk und Stiele entfernen. Ist die Wurzel immer noch zu groß, kann sie ein weiteres Mal geteilt werden. Anschließend die geteilten Wurzeln separat in frische Erde einpflanzen. Stauden verjüngen bedeutet, dass Sie komplett neue, junge Stauden einpflanzen, wie es sie auch in unserem Gartencenter zu kaufen gibt.
Frühjahrsblüher einpflanzen: so geht’s
Frühjahrsblüher einpflanzen ist notwendig, damit Sie im nächsten Frühling auf eine wunderschöne Blütenpracht schauen können. Doch dafür bedarf es einiger Vorbereitung: eine sonnige oder halbschattige Lage, sowie ein Schutz vor allzu viel Regen und Wind und ein frisch-feuchtes Erdreich sind Grundvoraussetzungen, um Frühjahrsblüher einzupflanzen. Vor der Einpflanzung sollte die Erde aufgelockert und je nach Bedarf mit Sand- sofern die Erde schwer ist oder mit Kompost, wenn die Erde zu trocken ist, verfeinert werden. Je nach Blumenart, die Sie für den Frühling einpflanzen möchten, ist ein Zeitfenster von September bis Dezember zu empfehlen. Graben Sie im Anschluss ca. 10 cm tiefe Löcher und setzen die Pflanzen mit der Spitze nach oben ein. Achten Sie auf genügend Abstand von 5-7 Zentimetern zu anderen Pflanzen und bedecken Sie die Frühjahrsblüher anschließend mit einer Erdschicht von rund 5 cm. Danach gießen Sie die Pflanzen.
Blumenzwiebeln ausgraben: so gelingt es
Blumenzwiebeln ausgraben ist dann notwendig, wenn diese bereits verblüht sind. Machen Sie dennoch nicht den Fehler, die Pflanzen einfach abzuschneiden- denn danach können die Pflanzen oftmals nicht erneut blühen. Dabei sollten Sie darauf achten, nur gesunde Zwiebeln auszugraben. Nachdem Ausgraben können Sie die Zwiebeln aufbewahren und bis zum nächsten Frühjahr lagern. Nachdem Sie die Zwiebeln ausgegraben haben, sollten Sie sie zunächst vom Laub befreien und grob säubern. Im Anschluss können Sie die Blumenzwiebeln zum Beispiel in einem luftdurchlässigen Netz an einem trockenen Ort trocknen lassen. Sind die Zwiebeln trocken, transportieren Sie sie an einem kühlen, trockenen, dunklen Ort und lagern sie in einer Papiertüte oder einem Korb. Haben Sie viele Zwiebeln, können Sie sie auch in einem Karton lagern und mit etwas Papier voneinander trennen. Es ist zudem clever bei mehreren Kartons und Zwiebelsorten diese zu beschriften, um Verwechslungen zu vermeiden.
Rosen schneiden
Auch das Rosen schneiden gehört zu einem winterfesten Garten dazu. Es dient dazu, kranke und unschöne Äste und Triebe abzuschneiden, damit die Rose erneut in voller Blüte erblühen kann. Die übriggebliebenen Triebe erblühen umso voller. Nutzen Sie hierzu eine saubere und vor allem scharfe Gartenschere, da sonst die Äste abgequetscht werden und Verunreinigungen in die Pflanze gelangen können. Je nach Rosenart fällt das Schneiden mehr oder weniger schwer aus: so können Zwerg- oder Beetrosen ruhig härter zurückgeschnitten werden, bis etwa fünf Triebe übrig sind, drei bis fünf Triebansätze (Augen) sollten übrigbleiben. Bei Rosen wie Kletterrosen sollten Sie sich darauf beschränken, nur kaputte oder kranke Äste abzuschneiden, sowie die anderen Triebe nur leicht zu kürzen.
Mit diesen kleinen, aber hilfreichen Tricks schützen Sie Ihren Garten und dessen Pflanzen optimal vor dem nahenden Winter und können sich im Frühling an einer schönen Blütenpracht erfreuen.








