Die bekanntesten Sommerblüher sind Begonien, Dahlien, Gladiolen und Anemonen. Diese Pflanzen kennt jeder. Sie sind pflegeleicht und brauchen nur wenig Aufmerksamkeit. Einige Tipps sollte man aber beherzigen, damit auch Ihre Sommerblumen wunderschön blühen.
Begonien - so blühen sie wunderschön
Diese Pflanze gibt es in vielen Farben. Sie gehört zu den beliebtesten Zierpflanzen. Die Blumen sind pflegeleicht, so dass Hobbygärtner schnell ihre Erfolge präsentieren können.
Der beste Standort für die Sommerblüher ist ein halbschattiger oder auch schattiger Standort. Sie sollten keine direkte Mittagssonne bekommen. Begonien sind sogenannte Schattenpflanzen. Die Blätter und Blüten können bei direkter intensiven Sonnenbestrahlung verbrennen. Die Sonne am Morgen und am Abend ist dagegen sehr wichtig, damit sie wachsen und blühen können. Starker Wind, Regen oder Hagel können ihnen mächtig zusetzen und zerstören die fleischigen Blüten und Blätter. Achten Sie daher auf eine geschützte Stelle.
Bevor Sie die Erde in die Blumenkästen schütten, füllen Sie zuerst eine Schicht Blähton oder Kies ein. Für die Kästen können Sie am Besten die hängenden und stehenden Blumen im Wechsel nehmen. Nach dem Pflanzen müssen die Blumen kräftig angegossen werden.
An heißen Tagen benötigen die Frühblüher reichlich Wasser und hin und wieder etwas Dünger. Staunässe sollten Sie allerdings vermeiden. Die Blühten und Blätter sollte man regelmäßig kontrollieren und die verblühten oder beschädigten entfernen. Dadurch bilden sich immer wieder neue Blüten und die Pflanze bleibt lange schön. Begonien gibt es in vielen wunderschönen Farbvarianten, die Ihnen den Sommer verschönern werden.
Dahlien - die vielfältige Schönheit
Es gibt kaum eine Pflanze, die so viele Farben und Formen aufweisen kann, wie die Dahlie. Die Pflanze ist aus Mittelamerika zu uns gekommen. Sie blüht je nach Sorte von Juni bis zum Frost. Diese Pflanzen verwandeln jeden Garten in ein buntes, farbenfrohes Blumenmeer und sind sehr pflegeleicht. Sie benötigen keinen besonderen Boden. Beim Anpflanzen brauchen sie ein wenig Kompost. Die Dahlien brauchen einen lichtdurchfluteten Standort. Im Sommer sollte man die Pflanzen mit einem Holzstab unterstützen, damit sie bei Wind nicht abbrechen. Die verblühten Knospen und Blühten sollte man abzupfen, damit andere wieder blühen können. Dahlien können Sie mit Stauden und Anemonen pflanzen, die blühen zur selben Zeit.
Wenn der erste Frost naht, dann sollten sie ausgepflanzt werden. Sie lassen sich gut in eine mit Zeitungspapier ausgelegt Kiste überwintern. Anfang Mai können die Knollen dann wieder in die Erde gepflanzt werden.
Gladiolen - Die Eleganten
Diese Blume kommt aus der Familie der Schwertlilien. Sie sind hochgewachsen und werden gerne als Schnittblumen genutzt. Aber nicht nur auf dem Tisch sehen sie toll aus, auch im Garten fallen sie sofort ins Auge. Gladiolen gibt es nicht nur einfarbig, auch zweifarbige sind sie keine Seltenheit. Für Blumenkästen oder Blumenkübel gibt es die Zwerg-Gladiolen. Sie haben kleinere Blüten und sind auch kleiner im Wuchs.
Anemone - die Windröschen
Die Anemone ist eine Staudenart. Es gibt über 120 verschiedene Arten dieser Gattung. Die Anemone gibt es als niedrige Waldblume oder auch als große Beetstauden. Sie können an sonnigen sowie an schattigen Plätzen wachsen. Ist der Februar ohne Frost, dann öffnet das Balkan - Windröschen als eines der Ersten seine Blüten. Anemonen brauchen einen sandigen, mit Humus angereicherten Boden. Die Blumen werden gerne in Gruppen gepflanzt.
Die Sommerblüher kann man sehr früh, meist nach dem letzten Frost, pflanzen. Sie blühen bei relativ wenig Pflege. Im Garten, auf der Terrasse oder im Balkonkasten blüht die Anemone lange und sieht dabei toll aus.








