Die Malve erfreut zahlreiche Gärten durch ihre natürlichen, sanften Blütenfarben und den angenehmen Duft. Diese anspruchslose Pflanze bietet Hobbygärtnern zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten und blüht unter den richtigen Bedingungen viele Jahre hintereinander.
Aussehen und Herkunft von Malve
Die Malve ist eine facettenreiche Pflanze, die in vielen Farben daherkommt. Sie wird, je nach Sorte, bis zu drei Metern hoch und trägt weiße bis lilafarbene, rote und rosafarbene Blüten. In Eurasien bis Nordafrika ist die Malve weit verbreitet, dort können sich die Menschen an ihrem angenehmen Geruch erfreuen. Dieser zieht auch nützliche Tiere wie Insekten und Schmetterlinge an.
Die meisten Sorten der Malve sind mehrjährig blühend. Sie können recht kurzlebig sein und nach zwei bis drei Blüten wieder vergehen, jedoch kommen sie bei guter Pflege wieder. Durch Zurückschneiden und das richtige Ziehen der Samen können Malven lange lebendig bleiben.
Die beliebtesten Malve-Sorten
Es gibt zahlreiche Sorten der Malve. Beliebt sind vor allem die Rosenmalven, die sich in sanften Rosétönen präsentieren, und die Baummalven mit ihrer langen Blütezeit. Auch die sogenannten Stockrosen sind sehr langlebig, sie blühen jedoch meist erst im zweiten Jahr. Die Schönmalven sind etwas aufwändiger zu pflegende Sorten, die einen Wind- und Frostschutz benötigen können.
Eine etwas ausgefallenere Sorte ist der Strauch-Eibisch, ein Blütenstrauch, der mehrere Jahre lang in vielerlei Farben den Garten bereichert. Die in satten Lilatönen blühende Moschusmalve verbreitet beim Zerreiben ihrer Blätter einen interessanten Geruch. Besonders schön ist auch die Sorte Zebrina, die zu den Wilden Malven gehört und mit violett gestreiften Blüten begeistert.
Samen oder Stauden heranziehen
Die einjährig blühenden Sorten der Malve können durch das Heranziehen der Samen erhalten werden. Im Spätsommer bilden sie neue Samen im Blütenkelch. Damit kann man als Hobbygärtner selbst eine Vorkultur auf dem Fensterbrett anlegen, aus der im nächsten Frühjahr neue Malven gezogen werden können.
Bei mehrjährig blühenden Sorten ist dies genauso möglich. Verwelkte Blüten sollten hier nicht abgeschnitten werden. Dann nämlich bilden sie Früchte, in deren Kapseln sich die Samen befinden. Wer sich diese Mühe nicht machen möchte, greift auf die Samen von Gardenmarkt zurück.
Die Malve einpflanzen
Malven können ab Mai eingepflanzt werden. Sie können als Beetpflanze genutzt werden, aber auch im Pflanzkasten oder Kübel. Da sie mit ihren sanften Farben und den natürlichen Blüten sehr einladend wirken, verschönern die Malven besonders Eingangsbereiche und Sitzgruppen. Hochwachsende Sorten sollten an einen stabilen Stab gebunden werden.
Die Malve bevorzugt einen sonnigen Standort mit nährstoffreichen, durchlässigen Böden. Die Erde sollte feucht und leicht kalkhaltig sein, auch etwas lehmigere oder sandigere Böden sind in Ordnung. Ist der Boden leicht trocken, muss mehr gegossen werden.
Richtige Pflege von Malven
Malven sind für gewöhnlich recht pflegeleicht. Sie blühen von Mai bis Oktober, im Winter benötigen sie bei starkem Frost eine Abdeckung durch Gartenvlies. Einmal im Monat möchte die Malve gedüngt werden, bei Trockenheit benötigt sie mehr Wasser. Staunässe wird von dieser Pflanze jedoch auf gar keinen Fall vertragen.
Die Malve kann vom sogenannten Malvenrost, einem Pilzbefall, betroffen sein. Der Malvenrost zeigt sich durch braun gefleckte Blätter und muss sofort behandelt werden. Dazu werden betroffene Pflanzen entfernt und im Hausmüll entsorgt. Bei großflächigem Befall muss ein Pflanzenschutzmittel benutzt werden.
Die Malve ist eine angenehm duftende Pflanze, die von Mai bis Oktober in zahlreichen Farben blüht. Die vielfältigen Sorten sind meistens mehrjährig blühend, nach der Blüte können gut neue Samen gezogen werden. Malven bevorzugen einen sonnigen Standort mit feuchten, lockeren Böden und vertragen keine Staunässe.








