Der Lavendel ist eine bekannte Duft- und Heilpflanze, die in keinem Garten fehlen sollte! Sie bezaubert den Betrachter mit ihrer wunderbaren Blütenpracht.
Lavendel - seine Herkunft und Geschichte
Der Lavendel stammt wohl aus Persien, heute Iran, und verbreitete sich über das ganze Mittelmeergebiet. Die Pflanze wächst wild und wird in Südfrankreich, Griechenland und Italien kultiviert. Auch auf den Kanarischen Inseln und in Nordafrika gibt es Anbaugebiete. Selbst die alten Ägypter kannten die heilende Wirkung des Lavendels und verwendeten ihn beispielsweise im Rahmen religiöse Zeremonien. Im Römischen Kaiserreich wurde Lavendel zur Reinigung verwendet. Lavendel, abgeleitet vom lateinischen Wort "lavare" bedeutet so viel wie "waschen". Auch in Deutschland nannte man den Lavendel früher Waschkraut.
Wesentliche Charakteristik der Pflanze
Der Lavendel gehört zu den Lippenblütlern. Der Strauch gedeiht vor allem im mediterranen Raum und in gemäßigten Zonen Mitteleuropas. In der Provence, wo der Lavendel auf großen Feldern angebaut wird, ist die Pflanze mit der Kultur der südfranzösischen Region eng verbunden. Zur Charakteristik der Pflanze gehören die Farbe und der intensive Duft der Blüten. Der Lavendel gilt als vielseitige Heilpflanze. Die getrockneten Blüten und das daraus gewonnene ätherische Lavendelöl können Sie in der Naturheilkunde und in der Schönheitspflege einsetzen. Es gilt als krampflösend und schmerzlindernd.
Die verschiedenen Lavendelsorten im Überblick
Zu den ursprünglichen Lavendelsorten gehören der Echte Lavendel, der Speiklavendel und der Schopflavendel. Die dunkelvioletten Blüten des Echten Lavendels duften intensiv süß. Die Blütezeit beginnt im Juni und reicht bis in den August hinein. Die graublaue ährenförmige Blüte des Speiklavendels verbreitet einen kräftigen stechenden Duft. Im Juni beginnt die Blütezeit und endet im September. Der Schopflavendel hat große Blütenrispen, die lila bis rosa sind. Am oberen Ende zeigen sich haarschopfähnliche Hochblätter. Der Blütenduft ist stark, aber etwas milder als der des Speiklavendels. Die Pflanze blüht von März bis Juni.
Dazu kommen zahlreiche Arten, die aus Kreuzungen dieser drei Lavendelsorten entstanden sind. In unserem Gartenmarkt finden Sie blau, rosa und weiß blühende Lavendel Pflanzen!
Lavendel Pflanzen für den Garten
Lavendel Pflanzen fühlen sich an vielen Standorten im Garten wohl. Sie können eine kleine Hecke bilden und als Randbepflanzung oder als Steingartenpflanze genutzt werden. Auch im Kräutergarten haben Lavendel Pflanzen ein Plätzchen verdient. Der Standort sollte trocken, sonnig und frei von Unkraut sein. Lavendel benötigt weniger nährstoffreiche und wasserdurchlässige Böden.
Der Echte Lavendel ist winterhart und an einem günstigen Standort frostfest. Speiklavendel und Schopflavendel können nicht draußen überwintern. Alle drei Lavendelsorten sind für den Balkon oder die Terrasse geeignet, wenn sie in ausreichend großen Töpfen wachsen können.
Pflege von Lavendel im Jahresverlauf
Lavendel gedeiht gut im Garten und in Blumentöpfen. Es gehört zur Pflege von Lavendel, die Pflanzen zweimal im Jahr zurückzuschneiden. Am besten tun Sie das im Frühjahr kurz vor dem Austrieb und noch einmal im Sommer nach dem Verblühen. Gießen Sie den Lavendel im Garten sparsam und möglichst früh morgens. Achten Sie bei Kübelpflanzen darauf, dass keine Staunässe entsteht! Es reicht aus, die Pflanzen einmal im Jahr zu düngen. Schopflavendel und Speiklavendel müssen Sie zum Überwintern ins Haus geholt werden. Den Lavendel pflanzen Sie dazu am besten in Töpfe.
Lavendel lässt sich im leicht im Garten oder in Blumentöpfen kultivieren. Werden die Ansprüche an Standort und Pflege beachtet, blühen alle Lavendelsorten im Sommer unermüdlich.








