Schwertlilien, botanisch Iris, gehören zu den beliebtesten Blühpflanzen in Gärten oder auf Balkonen. Die zumeist winterharten Zierpflanzen blühen ein- oder mehrfarbig von Weiß bis Dunkelviolett. Sie eignen sich als Solitärpflanzen oder für Staudenrabatte. Da viele Sorten von Schwertlilien längere Trockenperioden vertragen, überstehen sie im Garten auch die eine oder andere Urlaubsreise des Gärtners ohne Probleme.
Die Sorten von Schwertlilien
Die botanische Pflanzengattung Iris (Schwertlilien) umfasst knapp 300 Arten. Die einzelnen Iris-Stauden erreichen, je nach Sorte, eine Wuchshöhe von 15 bis 110 Zentimetern. Ihre dreiteiligen, wunderschönen Blüten sind grazil bis opulent. Von den Zierpflanzen gibt es ein- oder mehrfarbig blühende Sorten in den verschiedensten Farben. Besonders hübsch ist die mehrfarbige Japanische Iris Gusto. Mit ihren blauen Blüten gehört Iris Germanica zu den exotisch anmutenden Vertretern der Gattung. Die Blütezeit beginnt bei frühblühenden Sorten von Schwertlilien im Februar, die meisten Sorten blühen jedoch ab April.
Standort für Iris-Schwertlilien: Sonne bevorzugt
Iris-Stauden lieben die Sonne. Daher sollte der Standort für Iris-Schwertlilien sonnig bis maximal leicht schattig sein. Zwar bevorzugen die meisten Sorten von Schwertlilien einen trockenen Standort, aber manche Arten können Sie auch an den Teichrand pflanzen. Kleinere Exemplare eignen sich bestens für die Haltung im Topf auf Balkon oder Terrasse. Im Garten werden Schwertlilie-Stauden oft als Staudenrabatte gepflanzt. Ein besonderer Hingucker sind sie im Steingarten.
Schwertlilien einpflanzen: Boden und Pflanzabstand
Schwertlilie-Stauden brauchen einen lockeren und durchlässigen Boden. Für viele Sorten ist ein Sand-Lehmboden ideal. Manche Arten fühlen sich aber auch in einem feuchten Humusboden wohl. Wichtig ist, dass sich keine Staunässe bildet, denn diese vertragen die Pflanzen überhaupt nicht. Damit sich die Iris-Stauden gut entwickeln, sollten Sie zudem auf den Pflanzabstand achten. Je nach Sorte liegt er zwischen 8 und gut 20 Zentimetern. Das Pflanzloch sollte eine Tiefe von mindestens 8, bei einigen Sorten sogar 12 Zentimeter, haben. Die beste Pflanzzeit für die Iris-Stauden ist von August bis Oktober.
Pflege von Schwertlilien: einfach
Schwertlilie-Stauden gehören zu den pflegeleichten Pflanzen. Wichtig ist, dass Sie verwelkte Blüten am Blattansatz abschneiden, damit die Iris-Stauden keine unnötige Energie in die Bildung von Samen stecken. Gedüngt werden Schwertlilien im Frühjahr, wenn sie zum Austreiben beginnen. Am besten eignet sich dafür ein Kali-Dünger mit Depotwirkung. Werden die Stauden neu gepflanzt, sollten Sie den Boden mit Kompost anreichern. Da ausgewachsene Schwertlilie-Stauden sich selbst versorgen, müssen sie nur bei längeren Trockenperioden gegossen werden.
Schwertlilien überwintern: kein Problem
Viele Sorten von Schwertlilien überstehen, im Garten ausgepflanzt, den deutschen Winter ohne Probleme. Damit die Überwinterung gelingt, kürzen Sie die Blütenstängel im Herbst nach der letzten Blüte auf etwa 10 Zentimeter über den Boden ein. Schneiden Sie weiter alle braunen bzw. vertrockneten Blätter und Blattspitzen ab. Grünes Laub bleibt stehen, denn es dient der Pflanze als Nährstoffquelle und Winterschutz. Stehen die Zierpflanzen an exponierten Stellen, dann sollten Sie sie zusätzlich mit Mulch oder Reisig abdecken. Iris-Stauden in Kübelkultur brauchen ab Herbst einen Standort, der sie vor Regen und Nässe schützt.
Schwertlilie-Stauden können an vielen Stellen im Garten gepflanzt werden. Ihre eleganten Blüten machen sie zu einem echten Hingucker, auch im Kübel auf Balkon oder Terrasse. Die Pflege von Schwertlilien ist und einfach. Da viele Sorten von Schwertlilien winterhart sind, können Sie sich über mehrere Jahre an den Zierpflanzen erfreuen.








