Zauberhafte Blumen, am besten buntgemischt im Garten, sind immerzu ein Hingucker. Ob Rittersporn, Fingerhut, Sonnenblumen oder Stockrosen. Sie alle verzaubern uns. Um die Schönheit der Blumen zu bewahren, gilt es den passenden Dünger zu wählen.
Traumhafte Blüten: Den passenden Dünger wählen
Bei der großen Auswahl an Dünger, ist es oftmals schwer, den passenden zu finden. Wer das Pflanzenwachstum schnell vorantreiben möchte, setzt am besten auf Mineraldünger. Dieser besitzt alle notwendigen Nährstoffe in jener Form, die Pflanzen am leichtesten aufnehmen können. Dieser Dünger ist für gängige Gartenblumen geeignet. Wer es natürlicher und auf Kunstdünger verzichten möchte, findet beispielsweise im Kaffeesatz eine gelungene Alternative. Dieses enthält wertvolles Kalium, Stickstoff und Phosphor. Da Kaffee als leicht sauer eingestuft wird, ist Kaffeesatz bei moorhaltigem Boden empfehlenswert, weil dieser den Boden neutralisiert. Zudem hält dieser Dünger Schädlinge ab und schafft Abhilfe bei kalkhaltigem Wasser. Kaffeesatz eignet sich für Geranien, Rosen, Fuchsien, Rhododendren, Azaleen und viele andere Blumen, wie auch Früchte. Kaum zu glauben, aber sogar Fingernägel beinhalten wichtige Nährstoff für die Pflanzen. Wer Fingernägeln unter die Erde streut vermeidet eine Überdüngung und gibt den Blumen Kraft. Ein Klassiker ist nach wie vor Komposterde, die Gärtner sowieso selbst herstellen und am besten mit frischer Erde mischen. Darin die Blumen pflanzen und der Natur freien Lauf lassen.
Wann düngen und wie oft ist es notwendig?
Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten, weil jede Pflanze eigene Pflegemaßnahmen und Nährstoffe im Boden benötigt. Während Gänseblümchen quasi ohne Dünger sprießen, benötigen Sonnenblumen jede Menge Aufmerksamkeit. Der Klassiker unter den Gartenblumen fühlt sich in Kompost oder mit Hornspäne besonders wohl. Die Blumen benötigen viel Aufmerksamkeit und das mindestens einmal, besser zweimal pro Woche. Rosen dagegen, sollten nur im Frühjahr, am besten vor dem Laubaustrieb gedüngt werden. Bestenfalls wird im April Kompost um die Rosen verteilt, dass diese besser gedeihen. Über den Sommer ab und zu nachdüngen und im Herbst nichts mehr unternehmen, um eine Erfrierung der Triebe zu verhindern. Generell gilt für alle Freilandpflanzen, dass diese nur im Frühling und Sommer Dünger erhalten, im Winter wird hier nichts unternommen. Es würde den Rahmen jetzt sprengen, hier jede einzelne Gartenblume zu beschreiben. Wer besondere Blumen pflanzt, erkundigt sich über diese Sorte und welche Pflegemaßnahmen von Nöten sind.
Richtig düngen und den pH-Wert des Bodens ermitteln
Sollen Blumen optimal gedeihen, muss der pH-Wert des Bodens stimmen. Der ideale Wert liegt zwischen 6.7 und 6.2, dieser lässt sich mit sogenannten Teststreifen ermitteln, die im Gartenfachhandel erhältlich sind. Zudem gibt es Profis, die eine Analyse durchführen, um den genauen Wert zu ermitteln. Ist der pH-Wert zu hoch, gedeiht die Pflanze nicht richtig. Ein Dünger verändert diesen Wert in der Regel immer, der Boden wird säurig. Für manche Blumen ist dies passend, andere vertragen solch einen Boden überhaupt nicht. Sobald sich der Dünger abbaut, entsteht wiederum Salz, sodass es zu einer Übersäuerung kommen kann, dies beschränkt wiederum das Wachstum der Pflanzen. Richtig Düngen bedeutet in dem Fall auch, direkt die Blätter zu besprühen. Manches Düngemittel lässt sich mit Wasser mischen und mit einer Sprühflasche auftragen. Je natürlicher das Mittel, desto weniger verändert sich der PH-Wert. Viele machen den Fehler, dass die Pflanze zu oft gedüngt werden. Wird dies nicht explizit verlangt, wie zum Beispiel bei den Sonnenblumen, nur dann düngen, wenn notwendig. Dann gedeihen die Pflanzen auf natürliche Weise.
Informieren Sie sich im Vorfeld gut über die einzelnen Pflanzen und wählen Sie dementsprechend passenden Dünger. Wichtig ist, dass Sie nicht zu oft düngen und auf einen Dünger setzen, der dem jeweiligen Boden pH-Wert entspricht.








