Blumen in der Küche, nicht als Dekoration, sondern als Zutat von Speisen, geben vielen Gerichten eine besondere Note. Da sie am besten frisch verwendet werden, empfiehlt es sich, die hübschen Zutaten im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu kultivieren.
Blumen in der Küche
Küchenkräuter sind auch aus deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken, aber die Verwendung von Blumen in der Küche ist erst seit einigen Jahren Trend. Dabei sind viele der essbaren Blumen und Blüten schon seit Jahrhunderten bekannt und viele gelten als gesundheitsfördernd. Leider wurden viele dieser Blumen im Lauf der Zeit vergessen. Ob Trend oder Modeerscheinung fest steht, die kleinen Helferlein können viele Speisen verfeinern und sind einfach zu kultivieren. Aber Vorsicht, verwenden Sie beim Anbau nur biologische Hilfsmittel, denn die Pflanzen nehmen die schädlichen Stoffe aus Kunstdüngern auf, und diese sollten nicht im Essen landen.
Bringt Farbe: der Blütensalat
Für die Einen gibt es an heißen Tagen nichts Besseres als einen Salat, für die Anderen ist Salat grün und geschmacklos. Ein Blütensalat ist daher eine äußerst gute Alternative, nicht nur an heißen Tagen. Denn Blüten im Salat sind nicht nur fürs Auge eine schöne Abwechslung, sondern geben dem Salat auch eine besondere Note. Um den Salat mit Blüten verfeinern zu können, ist es am einfachsten, wenn Sie die entsprechenden Blühpflanzen selbst anbauen. So stehen sie immer frisch zur Verfügung.
Essbare Blüten – besonderes Aroma
Essbare Blüten machen viele Gerichte nicht nur zu einem regelrechten Augenschmaus, sondern geben Hauptspeisen, Salaten und Desserts auch ein ganz besonderes Aroma. Besonders intensiv ist das Aroma von Veilchen, Flieder, Jasmin, Lavendel und Rosen. Um die Speisen zu verfeinern, kommt es aber gar nicht darauf an, wie stark die Blüten duften. So entfaltet zum Beispiel die Eis-Begonie ihren säuerlichen Geschmack erst beim Verzehr. Die tiefblauen Blüten von Kornblumen eignen sich perfekt zum Dekorieren von Speisen. Und aufgeblühte Lavendelblüten sind ein wunderbarer, kleiner Snack.
Für Magen und Seele - Essbare Blumen
Ein Klassiker unter den essbaren Blumen ist die Kapuzinerkresse. Sie verleiht Salaten nicht nur eine optische Note, sondern auch einen würzigen, leicht pfeffrigen Geschmack. Wie die Kapuzinerkresse gehört auch das Hornveilchen, neben vielen anderen essbaren Blumen, die Sie in unserem Shop finden, zu den essbaren Blumen. Mit essbaren Blumen lassen sich aber nicht nur herrliche Speisen, wie zum Beispiel eine Blütenbutter zubereiten, sondern sie schmücken auch Garten, Balkon oder Terrasse mit ihren wunderbaren Blüten. Grund genug, ihnen ein Plätzchen im Garten oder auf dem Balkon zu bieten.
Essbare Stauden für mehr Gesundheit
"Essbare Stauden" - das mag jetzt erst einmal ein bisschen eigenartig klingen. Aber tatsächlich essen wir viele Früchte oder Wurzeln von essbaren Stauden, darunter Meerrettich, Rhabarber, Spargel, Artischocke, Ingwer oder Topinambur, ohne dass man sich über botanische Bezeichnung "Staude" Gedanken macht. Essbare Stauden bereichern aber nicht nur unsere Speisen, sie sind auch sehr gesund. Denn sie enthalten viele wichtige Stoffe für den Körper. So regt zum Beispiel Ingwer die Verdauung an. Die Artischocke enthält viel Vitamin C. Und Meerrettich gibt vielen Speisen eine leicht scharfe Note.
Die Verwendung von Blumen in der Küche ist eine Bereicherung für viele Speisen. Manche von ihnen geben dem Salat eine besondere Würze, andere lassen sich zu Ölen, Essigen, Marmeladen oder Gelees verarbeiten. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Und dazu kommt noch: Im Gartenbeet oder auf dem Balkon sehen die Blumen auch hübsch aus.








