Der richtige Standort - mehr Farbe und längere Haltbarkeit für Ihre Pflanzen
Welcher Hobbygärtner freut sich nicht über eine leuchtende Blütenpracht, saftig grüne Blätter und üppig wachsende Pflanzen? Erfahren Sie hier mehr über den idealen Standort für Ihre Pflanzen!
Ein sonniger Standort bedeutet hohe Lichtansprüche
Einige Pflanzen benötigen für eine optimale Entwicklung und längere Blütezeit einen sonnigen Platz. Dort möchten sie ohne schattenspendende Hecken, Bäume oder größere Gegenstände gedeihen. Auch sollte keine Hauswand in der Nähe sein, die im Sommer für viele Pflanzen angenehme Kühle spendet.
Diese Pflanzen (Nelke, Sonnenblume, Pfingstrose oder Geranie) lieben es, wenn ein sonniger Standort für Pracht und Fülle ihrer Blätter und Blüten sorgt. Einige Beispiele für einen guten Standort sind ein Platz auf einer Wiese, ein sonniger Balkon oder ein frei liegendes Beet. Diese sind viele Stunden am Tag den Sonnenstrahlen frei zugänglich. In Sonnenstunden ausgedrückt heißt das ungefähr sechs Stunden am Tag. Jeder Gartenfreund sollte auch aufpassen, dass sich der Standort nicht mit den Jahreszeiten verändert. Im Frühjahr steht die Sonne oft niedriger als im Hochsommer. Das sollte beim Einpflanzen beachtet werden. Wenn Pflanzen vor allem in den Sommermonaten Juni, Juli, August blühen, könnte ein ausgewählter sonniger Standort im Monat März vielleicht nicht der beste Platz für eine längere Blütezeit im Hochsommer sein.
Diese Pflanzen lieben Schatten und Halbschatten
Pflanzen, die einen sonnigen Platz bevorzugen, werden sich sicher nicht an der Nordseite eines Hauses oder unter einem Baum wohl fühlen. Sie können sich nicht in voller Pracht entwickeln, werden mickrig aussehen und bald eingehen. Sie sollten dabei aber nicht traurig sein und an Ihren gärtnerischen Fähigkeiten zweifeln. Es gibt viele Pflanzen, denen drei Sonnenstunden am Tag ausreichen. Dazu zählen die Glockenblume, das Maiglöckchen, die Herbstanemone oder der Eisenhut. Aber auch die Begonie ist leicht zu pflegen. Sie eignet sich für schattige Balkone oder Terrassen. Des weiteren mögen Fuchsien, Efeu oder das Fleißige Lieschen keine längere direkte Sonneneinstrahlung.
Optimal ist die Kombination mehrerer verschiedener Pflanzen auf Ihren Beeten. So haben Sie das ganze Jahr über eine blühende Pracht. Falls das Beet hinter einer Mauer oder unter einem Nadelbaum liegt und immer Schatten gespendet wird, eignen sich am besten die Herzlilie, der Fingerhut oder Funkien.
Optimales Wachstum für Ihre Pflanzen
Viele Gärtner pflanzen Blumen an einem schattigen Platz ein, da sie davon überzeugt sind, dass diese im Hochsommer nicht so leicht vertrocknen. Es ist aber ein Irrglaube, dass Schatten und Halbschatten für jede Pflanze optimales Wachstum bedeutet. Einige Pflanzen fühlen sich am wohlsten, wenn sie sich viele Stunden am Tag der Sonne entgegenstrecken können. Die beste Zeit für das Bewässern sind der frühe Morgen und am Abend. Aber auch die Schattenpflanzen sollten dabei nicht vergessen werden. Denn diese benötigen genau so wie die anderen Pflanzen Wasser für optimales Wachstum. Wichtig sind auch das regelmäßige Düngen und das Unkraut entfernen. Alte und vertrocknete Blüten sollten regelmäßig abgelesen werden. Das bringt Ihnen eine längere Blütezeit!
Wie gut Blumen, Pflanzen, Sträucher oder Büsche in Ihrem Garten oder auf dem Balkon gedeihen können, hängt in hohem Maße auch vom idealen Standort ab. Es gibt Pflanzen, die einen sonnigen Ort benötigen. Andere bevorzugen einen schattigen oder halbschattigen Platz. Wichtig ist es, sich vor dem Einpflanzen über die Bedürfnisse der Pflanzen zu informieren. Weiterhin sollten die örtlichen Bedingungen und der Verlauf der Sonne beobachtet werden. Ihre Blumen werden sich auf diese Weise optimal entwickeln und Ihnen viel Freude bereiten!








